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Set up ( Pinterest Tag):

Um überhaupt richtig starten zu können, musst du sicher gehen, dass das Pinterest-Tag richtig bzw. überhaupt installiert wird. Nur so kannst du herausfinden, welche Aktionen deine Nutzer auf der Webseite durchführen und sie so in ihrer Customer Journey zu begleiten. Außerdem benötigst du das Pinterest-Tag, um Zielgruppen zu erstellen und wichtige KPIs zu messen. Anbei findest du direkt eine Anleitung und verschiedene Möglichkeiten von Pinterest, wie du das Pinterest-Tag installieren kannst → https://help.pinterest.com/de/business/article/pinterest-tag-implementation-overview-archived

Key factor- Die Conversion rate:

"The conversion rate is the key factor: If the ad keeps up with 50 conversions/week it will deliver well - if not, it will be deprioritized in delivery." Wenn deine Werbeanzeige 50 Conversions pro Woche erreicht, kannst du davon ausgehen, dass sie weiterhin gut performen wird. Falls das jedoch nicht der Fall sein sollte, kann es sein, dass sie sehr schnell in der Ausspielung und vom Algorithmus vernachlässigt wird. Mit diesem Ziel vor Augen solltest du deine Kampagnenstruktur aufbauen und strukturieren. Auch hier gibt es Tipps, damit du aus deiner Kampagne das Beste rausholen kannst.

  1. Halte deine Kampagnenstruktur simpel.
    Weniger ist hier definitiv mehr. Verwende so wenig Kampagnen und Anzeigengruppen wie möglich, um eine möglichst einfache Struktur zu verwalten und deutlichere Ergebnisse zu liefern.
  2. Dein Targeting sollte möglichst offen gehalten werden.
    Hier gilt: Zielgruppe - je größer desto besser. Fasse deine Zielgruppe nicht zu eng. So gibst du Pinterest mehr Spielraum, damit sie das Beste für dich herauszuholen und deine Anzeigen möglichst vielen Nutzern mit hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit gezeigt werden.
  3. Wähle alle Platzierungen, Geräte, Sprachen und Expanded Targeting.
    Durch das Geo-Targeting bist du bereits eingeschränkt, dennoch haben User ihre Handyeinstellungen auf verschiedene Sprachen eingestellt.
Beispiel: Keep it simple!

Ad Group Interessen/Keywords:

  • Wähle nur Level-1 Interessen aus
  • Füge Keywords hinzu. Hier solltest du mindestens 25 Keywords eingeben, je mehr desto besser.

Ad Group Audience List :

  • Wähle ein 10% Actalike. Stelle hier keine Interessen oder Keywords ein. Auch hier gilt: Je größer die potenzielle Zielgruppe ist, desto besser!

Setzte dein Budget richtig ein:

  • Setze dein tCPA ca. 10% höher an. Dies ermöglicht euch einen schnelleren Upscale. Ebenso sollte dein Daily Budget 10x höher sein als dein tCPA.
  • Beispiel: tCPA: 10€ Dailybudget: 100 €

Performanceoptimierung: Raus aus der Anlauf-Phase, rein in die Stabilität!

  1. Lernphase: Nachdem du deine Kampagne aufgesetzt hast, warte 7-10 Tage bevor du erste Anpassungen machst.
  2. Optimierungsvorschläge:
    - Schalte Ads aus, die einen niedrigen ROAS haben und tausche sie mit neuen Ads aus.
    - Weite deine Zielgruppe aus und erweitere deine Keywords.
    - Gebe deiner Kampagne auch danach 5-7 Tage Zeit, falls du erneute Änderungen vornimmst, so kann sich die Kampagne erneut für die Ausstrahlung stabilisieren.
    - Conversion Kampagnen funktionieren dann am besten, wenn du sie kontinuierlich laufen lässt. In 4-6 Wochen kann die Kampagnen selber am besten lernen und optimieren.
    - Erhöhe dein tCPA um 10% jeden zweiten Tag.
    - Erhöhe dein Budget um bis zu 50% pro Tag.

Katalog: Shopping auf Pinterest


Bei Pinterest kannst du ebenfalls wie auf Facebook und Instagram mit einem Katalog arbeiten. Produkt-Pins helfen dir, deine Produkte den Nutzern auf Pinterest anzeigen zu lassen, die bereits nach Ideen und Kaufmöglichkeiten gesucht haben.

So einfach funktioniert es:

  1. Vergewissere dich, dass deine Kataloge passen und du vorbereitet bist.
  2. Datenquelle einpflegen: Lade deine Produkte auf Pinterest hoch (täglich).
  3. Produktgruppen erstellen: Filtere und sortiere deine Produkt-Pins.
  4. Produktgruppen bewerben: Erstelle Shopping-Anzeigen, um deine Produkt- Pins zu bewerben.

Was du sonst noch wissen solltest:

  • Benutze maximal 3-4 Pins.
  • Hebe die Produkt-, Angebots- oder Markenvorteile in deinem Bild oder Video hervor.
  • Prüfe, ob deine Zielseite für Mobilgeräte geeignet und die Navigation unkompliziert ist. Wenn jemand deine Webseite besucht, sollte es einfach sein, Aktionen durchzuführen.
  • Sorge für Einheitlichkeit zwischen Anzeigen und Zielseiten. Die Nutzererfahrung sollte schlüssig sein, wenn jemand von deiner Anzeige auf deine Webseite geht.
  • Nutze in deinen Anzeigen kreative Inhalte, die Nutzer dazu ermuntern, mit deiner Webseite zu interagieren, nicht nur Inhalte, die die Brand Awareness fördern sollen.
  • Bedenke: Die Leute, die sich auf Pinterest aufhalten, sind diejenigen, die nach Inspiration und Ideen suchen. Behalte diesen Gedanken im Kopf, wenn du dich an die Gestaltung der Ads machst. Auch solltest du die jeweilige Saison (Weihnachten, Valentinstag, Herbst, Hochzeit...) immer rechtzeitig im Auge behalten und auch in diese Richtung Ads schalten.

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Jason Modemann
Jason Modemann
CEO Mawave Marketing
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