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Kein Amazon-Seller? Kein Problem. Nutze den Kampagnenzeitraum für deine eigene Aktion und profitiere von dem Shopping-Event. [Edit: Am Ende der Seite findest du die Zahlen und Fakten im Nachgang der Prime Days!]

Mit Blitzrabatten und Coupons zum Erfolg?


Die Amazon Prime Days stehen vor der Tür - und für Händler, die auf Amazon verkaufen, sind diese Tage neben dem Black Friday und der Weihnachtszeit die wichtigsten Sales-Tage im Jahr. In den letzten Jahren ist der Umsatz an den Amazon Prime Days immer weiter gestiegen, und sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Gerade wenn es darum geht das gefürchtete Sommerloch zu dämpfen, sind die Amazon Prime Days auch für Händler im E-Commerce eine tolle Möglichkeit. Dieses Jahr finden sie am 21. und 22. Juni statt.


Aber nicht jeder kann daran uneingeschränkt teilnehmen und profitieren: Für die beliebtesten Optionen die Amazon für seine Händler, die Blitzangebote, müssen Verkäufer eine positive Verkäuferbewertung haben, die Produkte jeweils über 3,5 Sterne. Zudem muss die Verkaufshistorie eine positive Bilanz für Amazon ergeben, schließlich soll sich der Sale der Produkte auch lohnen. Andere Optionen wie Coupons und Preisnachlässe sind weniger prominent platziert, aber immerhin möglich. Hier müssen User dann aber gezielt nach dem Produkt suchen und es wird nicht auf der Startseite als Angebot platziert.


Schnäppchen, Rabatte, Aktionen: am 21. und 22. Juni lockt Amazon mit den Prime Days Millionen User online


Auch Shops, die nicht über Amazon verkaufen, können von dem Event profitieren. Denn die Shopping-Tage sind nicht nur lange angekündigt, sondern auch antizipiert. Als eCommerce Gigant hat Amazon das Event für seine über 17 Millionen Prime Mitglieder gut etabliert, in der Presse wird vorab davon berichtet, und selbst nicht-Amazon Kunden haben schon davon gehört.


Ob du nun aber aus Überzeugung nicht auf Amazon verkaufst oder weil dein Angebot nicht zu der Plattform passt: viele User werden in Shopping Laune sein und damit bereit viel Geld auszugeben. Durch die Menge an Rabatten und Aktionen, die ihnen von allen Seiten entgegen kommen, wird ihre Bereitschaft allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit sinken, dein Produkt oder deinen Service zum vollen Preis zu kaufen. Im schlimmsten Fall wenden sie sich sogar an deinen Konkurrenz. Deshalb kann es sich durchaus lohnen, für diesen Zeitraum ebenfalls eine Aktion anzubieten. Dabei kann man sich wieder eine Scheibe von Amazon abschneiden und eigene “Blitzangebote” oder Coupons erstellen. Mit einer Promotion der Aktion über deinen Newsletter, Social Media Kanäle und Social Media Ads kannst du nicht nur deinen Bestandskunden mit der Aktion entgegenkommen, sondern sie sogar für die Generierung von Neukunden nutzen!

Welche Aktion macht Sinn?

Amazons Blitzangebote triggern besonders durch hohe Rabatte und ein sehr limitiertes Zeitfenster Spontankäufe. Auf Dumpingpreise solltest du trotzdem nicht setzen. Die durchschnittliche Ersparnis für Käufer bei den Prime Days liegt bei 27%, mit einem Rabatt in Höhe von 20-25% solltest du also trotzdem noch gut potenzielle Nutzer erreichen können.

Oder doch eine Protestaktion?

Amazon hat in den letzten Jahren nicht nur positive Schlagzeilen gemacht. Gerade was faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit angeht gab es einige schädliche Berichte. Dadurch hat sich auch ein Segment an Usern gebildet, die Amazon aktiv boykottiert.


Wenn es zu deiner Brand passt, kann es sich deshalb durchaus lohnen, eine eigene Rabattaktion im Kontrast zu den Amazon Prime Days zu veranstalten! In einer ähnlichen Manier haben es im November auch einige nachhaltige Unternehmen vorgemacht und einen Green Friday als Gegenpol zum Black Friday gestartet - neben anderen Aktionstagen wie dem White Monday, Giving Tuesday oder dem “Kauf-dir-nix-Tag”. Dabei wurde aber nicht nur die Rabattschlacht angeprangert und unbedachter Konsum. Kunden konnten mit einem Kauf einiges an Mehrwert mitnehmen: kleinere Rabatte, Spenden an nachhaltige Organisationen zu jedem Kauf oder ein Baum wird bei jeder Bestellung gepflanzt. An dieser Stelle kannst du deine Performance sogar an dein Brand Building koppeln und einen positiven Eindruck hinterlassen.

Beispiel für eine Konter-Aktion zum Black Friday: NIKIN pflanzt Bäume zum Green Friday


Fazit

Ob deine Aktion sich nun an den Amazon Prime Day anhängt in der Form eines Rabatts, oder du im Kontrast dazu stehst und du lieber pro gekauftem Artikel einen Baum pflanzt, bleibt natürlich dir überlassen - solange die Message dahinter zu dir passt. Nutze aber die Online-Aktivität an diesen Tagen und lasse dir das Potenzial der erhöhten Nachfrage an diesen Tagen nicht entgehen!

Nachtrag

Die Prime Days waren tatsächlich so stark wie nie zuvor: 11.2 Milliarden Dollar wurden weltweit schätzungsweise umgesetzt. Dabei hat aber nicht nur Amazon starke Umsatzsteigerungen verspüren können. Weltweit sind die Umsätze im Einzelhandel um 45% gestiegen, in Europa waren es sogar bis zu 51%. Conversion Rates waren um 32% höher. Lass dir bei den nächsten Aktionstagen also die Chance nicht entgehen, mit der Welle mitzuziehen oder deinen eigenen Spin darauf zu legen! 

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Jason Modemann
Jason Modemann
CEO Mawave Marketing
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